Aufhebungsvertrag:
Für Arbeitnehmer eine Alternative zur Kündigung?

Der Aufhebungsvertrag ist eine Möglichkeit, einen Arbeitsvertrag ohne Kündigung – ob Arbeitgeberkündigung oder Arbeitnehmerkündigung – zu beenden. Wie der Arbeitsvertrag ist auch der Aufhebungsvertrag eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Ein Aufhebungsvertrag hat Vorteile – aber auch einige „Nachteile“ muss man im Zusammenhang mit diesem Vertrag als Arbeitnehmer bedenken.

Wann und warum Aufhebungsvertrag?

Vor allem wenn Sie einen Arbeitsvertrag beenden wollen, um zeitnah eine neue Stelle anzutreten, ist ein Aufhebungsvertrag sinnvoll. Denn er beendet den Arbeitsvertrag rechtssicher und legt den Zeitpunkt fest, an dem der Arbeitsvertrag endet – Kündigungsfristen müssen nicht eingehalten werden. Das ist vor allem interessant, wenn das Arbeitsverhältnis lange Bestand hatte und andernfalls lange gesetzliche Kündigungsfristen gelten würden.

Sie wollen wissen, was man formell beachten muss, wenn man einen Aufhebungsvertrag schließen will und ob man dort z. B. auch den Wortlaut für Ihr Arbeitszeugnis festlegen kann? Sprechen Sie mich einfach an – per Telefon unter 040 / 32553228 oder per E-Mail an bennek@helmke-hamburg.de.

Was ist der Unterschied zum Abwicklungsvertrag?

Anders als der Aufhebungsvertrag beendet der Abwicklungsvertrag den Arbeitsvertrag nicht. Denn hier wurde bereits eine Arbeitgeberkündigung ausgesprochen. Im Abwicklungsvertrag geht es „nur“ darum, Regelungen zu Fragen zu treffen, die sich aus der vorherigen Kündigung ergeben.

Der Abwicklungsvertrag stellt allerdings in der Regel auch klar, dass der Arbeitnehmer keine rechtlichen Schritte gegen die Kündigung einleitet. Als Gegenleistung dafür wird dann z. B. häufig eine Abfindung vereinbart.

Sie sollen/wollen einen Abwicklungsvertrag unterzeichnen? Ich prüfe einen Vertragsentwurf Ihres Arbeitgebers für Sie! Sprechen Sie mich einfach an – per Telefon unter 040 / 32553228 oder per E-Mail an bennek@helmke-hamburg.de.

Abfindung im Aufhebungsvertrag

In Aufhebungsverträgen werden nicht selten Abfindungen vereinbart, vor allem wenn ein Arbeitgeber z. B. eine betriebsbedingte Kündigung und die damit verbundenen rechtlichen Probleme vermeiden will. Eine verbindliche Richtlinie, wie hoch eine Abfindungszahlung sein muss, existiert allerdings nicht. Damit ist die Höhe einer Abfindung abhängig vom Einzelfall und vor allem von Ihrer Verhandlungsposition als Arbeitnehmer.

Sie wollen in einem Aufhebungsvertrag eine Abfindung vereinbart wissen? Dabei unterstütze ich Sie! Entweder gebe ich Ihnen gute Argumente an die Hand oder verhandle direkt mit Ihrem Arbeitgeber! Kontaktieren Sie mich gerne unter 040 / 32553228 oder per E-Mail an bennek@helmke-hamburg.de.

Wettbewerbsverbot im Aufhebungsvertrag

Auch Wettbewerbsverbote sind nicht selten Teil von Aufhebungsverträgen, häufig, um zu verhindern, dass spezielles Know-how direkt zur Konkurrenz abwandert. Aber nicht jedes Wettbewerbsverbot ist wirksam! Schränkt ein Wettbewerbsverbot Sie in Ihrer beruflichen Bewegungsfreiheit zu stark ein, kann es durchaus unwirksam sein!

Haben Sie ein Wettbewerbsverbot unterzeichnet, aber ein Jobangebot bekommen, mit dem Sie gegen das Wettbewerbsverbot verstoßen, wenn Sie es annehmen? Ich prüfe das für Sie – sprechen Sie mich gerne an! Per Telefon unter 040 / 32553228 oder per E-Mail an bennek@helmke-hamburg.de.

Arbeitslosengeld: Sperrzeit wegen Aufhebungsvertrag

Unterzeichnet man als Arbeitnehmer einen Vertrag zur Aufhebung des Arbeitsvertrages, bewirkt das eine immerhin dreimonatige Sperrzeit für das ALG I (wie eine Eigenkündigung). Außerdem berauben Sie sich mit einem solchen Vertrag des eigenen Kündigungsschutzes, wenn die Alternative Ihres Arbeitgebers zur Aufhebung eine verhaltensbedingte, personenbedingte oder betriebsbedingte Kündigung ist!

Andererseits sollten Sie bedenken: Ist eine gute Abfindung vereinbart, kann eine Sperrzeit finanziell in Kauf zu nehmen sein, auch wenn Sie nicht direkt eine neue Anstellung antreten.

Sie haben Fragen zur Sperrzeit beim ALG I wegen Aufhebungsvertrag oder Eigenkündigung? Dann kontaktieren Sie mich gerne unter 040 / 32553228 oder per E-Mail an bennek@helmke-hamburg.de.

Aufhebungsvertrag anfechten?

Einen Aufhebungsvertrag anzufechten ist nicht ganz einfach. Die Hürde für den Nachweis, dass man sich beim Vertragsschluss geirrt hat oder dass man unter Druck gesetzt wurde, ist hoch, eine Anfechtung wegen Irrtum oder Drohung nur selten erfolgreich. Deswegen gilt es, einen solchen Vertrag nicht voreilig zu unterzeichnen – Entwürfe zu überdenken und im Zweifel anwaltlich prüfen zu lassen.

Sie haben einen Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen und sind Sie bereit, einen solchen Vertrag zu unterzeichnen? Aber Sie wollen vorher wissen, ob der Vertrag Haken hat, die Sie nicht erkennen? Dann kontaktieren Sie mich gerne unter 040 / 32553228 oder per E-Mail unter bennek@helmke-hamburg.de.