Kündigung & Kündigungsschutz für Arbeitnehmer

In Deutschland wird Arbeitnehmerschutz großgeschrieben. Viele Regelungen im Arbeitsrecht schützen Arbeitnehmer, weil Einkommen aus einem Arbeitsverhältnis die finanzielle Lebensgrundlage sichert – oft für ganze Familien. Der Kündigungsschutz in Deutschland ist dabei wohl das wichtigste Element des Arbeitnehmerschutzes und in einem eigenen Gesetz – dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) – geregelt.

Ordentliche Kündigung / Fristlose Kündigung

Im deutschen Arbeitsrecht gibt es die „ordentliche Kündigung“ und die „außerordentliche Kündigung“.

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass bei einer ordentlichen Arbeitgeberkündigung eine gewisse – gesetzlich vorgeschriebene – Frist zwischen der Kündigungserklärung und dem Ende des Arbeitsvertrages liegt (Kündigungsfrist) und dass im Zweifel ein Kündigungsgrund vorliegen muss, damit diese arbeitsrechtliche Maßnahme überhaupt möglich ist (s. u.). Bei einer außerordentlichen Kündigung ist keine Frist einzuhalten – deswegen wird sie auch „fristlose Kündigung“ genannt.

Damit eine solche für Arbeitnehmer sehr harte arbeitsrechtliche Maßnahme möglich ist, muss es dem Arbeitgeber unzumutbar sein, die gesetzliche Kündigungsfrist abzuwarten – so § 626 BGB. Das Fehlverhalten des Arbeitnehmers muss in der Tat sehr schwerwiegend sein, um die Beendigung des Arbeitsvertrages ohne Einhaltung der Kündigungsfrist zu rechtfertigen.

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen fristlos gekündigt? Sie haben Zweifel, dass das rechtlich möglich war, z. B. bei einer Bagatellkündigung? Sie wollen gegen dagegen vorgehen und eventuell noch ausstehenden Lohn aus der Zeit der gesetzlichen Kündigungsfrist einklagen? Dann sprechen Sie mich gerne zeitnah an! Telefonisch unter 040 / 32553228 oder per E-Mail unter bennek@helmke-hamburg.de.

Kündigungsschutz für Arbeitnehmer

Eine Arbeitgeberkündigung ist nicht immer „einfach so“ möglich. Denn in vielen Fällen muss ein Arbeitgeber einen Kündigungsgrund nachweisen, um ein Arbeitsverhältnis wirksam kündigen zu können – nur dann ist eine verhaltensbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung oder betriebsbedingte Kündigung überhaupt möglich. Das Kündigungsschutzgesetz schreibt vor, dass ein Kündigungsgrund vorliegen muss, wenn

  • im Arbeitgeberbetrieb mehr als zehn Arbeitnehmer arbeiten und
  • der Betroffene zum Zeitpunkt der Kündigungserklärung mehr als sechs Monate im Arbeitgeberbetrieb gearbeitet hat.

Nur wenn weniger Arbeitnehmer im Betrieb beschäftigt sind oder wenn der Betroffene zu kurz im Betrieb arbeitet, ist es jederzeit möglich, auch ohne Kündigungsgrund zu kündigen.

Das sollte vor allem Arbeitnehmern in kleinen Unternehmen bewusst sein: Gerade in kleinen Unternehmen mit wechselnder Belegschaft und unterschiedlichen Beschäftigungsformen (Teilzeit etc.) kann es kompliziert sein, herauszufinden, ob und wann Sie Kündigungsschutz genießen, wann nicht. Außerdem muss eine Kündigung bestimmte Wirksamkeitsanforderungen erfüllen, also z. B schriftlich erfolgen, oder der Betriebsrat muss zuvor angehört werden.

Eine Arbeitgeberkündigung ist nicht immer „einfach so“ möglich. Denn in vielen Fällen muss ein Arbeitgeber einen Kündigungsgrund nachweisen, um ein Arbeitsverhältnis wirksam kündigen zu können – nur dann ist eine verhaltensbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung oder betriebsbedingte Kündigung überhaupt möglich. Das Kündigungsschutzgesetz schreibt vor, dass für eine Kündigung ein Kündigungsgrund vorliegen muss, wenn

  • im Arbeitgeberbetrieb mehr als zehn Arbeitnehmer arbeiten und
  • der Betroffene zum Zeitpunkt der Kündigung mehr als sechs Monate im Arbeitgeberbetrieb gearbeitet hat.

Nur wenn weniger Arbeitnehmer im Betrieb beschäftigt sind oder wenn der Betroffene zu kurz im Betrieb arbeitet, ist eine Kündigung auch ohne Kündigungsgrund jederzeit möglich.

Das sollte vor allem Arbeitnehmern in kleinen Unternehmen bewusst sein: Gerade in kleinen Unternehmen mit wechselnder Belegschaft und unterschiedlichen Beschäftigungsformen (Teilzeit etc.) kann es kompliziert sein, herauszufinden, ob und wann Sie Kündigungsschutz genießen, wann nicht. Außerdem muss eine Kündigung bestimmte Wirksamkeitsanforderungen erfüllen, also z. B schriftlich erfolgen, oder der Betriebsrat muss vor der Kündigung angehört werden.

Sie wollen anwaltlich prüfen lassen, ob Ihre Kündigung wirksam ist? Sprechen Sie mich gerne an unter 040 / 32553228 – ich prüfe zeitnah Ihre rechtliche Situation und kläre Ihre rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen die Kündigung zu wehren!

Kündigungsschutzklage & Klagefrist

Gegen eine unberechtigte Kündigung können Sie als Arbeitnehmer – wenn in Ihrem Fall das Kündigungsschutzgesetz greift – aber natürlich rechtliche Schritte einleiten.

Mit einer Kündigungsschutzklage ist es möglich, eine Arbeitgeberkündigung vor dem Arbeitsgericht auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen. Und auch eine ungewollte Versetzung, die rechtlich gesehen eine Änderungskündigung ist, kann vor dem Arbeitsgericht überprüft werden – mit einer Änderungskündigungsschutzklage.

Ist eine solche Klage möglich, ist allerdings ein wichtiger Punkt zu beachten: Innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigungserklärung muss die Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingereicht werden. Danach ist eine Kündigungsschutzklage nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Deswegen sollten Sie es im Falle eines Falles nicht darauf ankommen lassen, diese Klagefrist zu versäumen und zeitnah anwaltlich prüfen lassen, ob eine Kündigungsschutzklage bzw. Änderungskündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg hat!

Sie wollen gegen eine Arbeitgeberkündigung gerichtlich vorgehen? Dann nehmen Sie zeitnah Kontakt zu mir auf, damit ich für Sie rechtzeitig Klage erheben kann! Rufen Sie mich gerne an unter 040 / 32553228 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an bennek@helmke-hamburg.de